image1
image2

Workparty in Kandersteg

28.09. - 06.10.2019

image3

Bezirksversammlung

04.11.2018

image4

Stammesversammlung

image5

Jahresabschlussfahrt

30.11. - 02.12.2018

Jamb de Cologne ist vorbei



JAMB DE COLOGNE 2016 – Ausgezogen die Freiheit zu finden.

Als wir mit unserem Stamm angereist sind - falls man es überhaupt „anreisen“ nennen kann, schließlich sind wir nur nach Köln gefahren- und wir zum riesigen Jugendpark zu Fuß gelaufen sind, war es ziemlich warm und mein Rucksack war schwer. Irgendwie haben es diese beiden Tatsachen geschafft meine Vorfreude ein wenig zu vermindern.

Als wir uns dann schließlich in den Stufen aufgemacht haben in die Stufendörfer zu gehen und ich gesehen habe wie besonders unsere Leiter die Baumstämme aufgestellt haben an die nachher die wir anschließend die Kothen aufgehängt haben, hob sich meine Stimmung gewaltig. Außerdem war alles total cool aufgebaut im Stufendorf, vor allem die Zelte in denen wir Zähne putzen sollten. Da waren keine normalen Waschbecken, sondern solche orangenen Rohre die verfugt wurden und darüber befanden sich Wasserhähne. An diesem Tag durften wir aufbauen, auspacken, essen und schließlich wurden uns die Regeln vorgestellt und eingebläut (Betonung auf Blau!). In der Nacht war es wie üblich kalt, aber daran gewöhnt man sich mit der Zeit.

Ich glaube, am Tag danach, also am Samstag, hat sich am meisten die Party in mein Gedächtnis eingebrannt. Die war so toll! Dort erhielt man blaue Getränke. Nichts gegen die Organisatoren, aber ich hätte gedacht die Party würde richtig langweilig werden mit schlechter Musik. Ganz im Gegenteil! Ich glaube ich spreche im Namen aller Juffis der Diözese Köln wenn ich sage, dass es unglaublich viel Spaß gemacht hat.

Am Sonntag sind wir dann mit unseren Schlafsäcken zum Gottesdienst marschiert. Wir haben uns vor die Hauptbühne gelegt und zugehört. Danach haben wir mit allen Juffis aus Sieg das Chaosspiel gespielt. Weiter ging es mit dem Bezirkstag, in dem Versammlungszelt der Erdmännchen (auch Wö´s gennant). Dort haben wir Spiele gespielt.

Als die Ratten kamen war es schon Montag und wir haben uns an den Straßenrand gestellt um sie zu begrüßen. Gegen 11.00 Uhr haben wir im kompletten Jugendpark "Geld" gesammelt für das Geschenk, dass wir den Ratten Abends überreichen sollten.

Leider war es am Dienstag schon so weit und wir mussten abreisen. Ich bin zwar jetzt krank wegen der Kälte aber das würde ich jederzeit wieder in kauf nehmen für ein Wochenende unter Pfadfindern.

Bericht Angi (Juffi)



Distrikt GRAU!

Am Freitag also am Anreisetag mussten wir erstmal durch eine ,,Sicherheitskontrolle‘‘ des Distriktes Grau unseres Juffizeltplatz. Dann haben wir die Zelte aufgebaut was Spaß gemacht hat. Im Anschluss hatten wir noch ein bisschen Programm im Zelt des Juffiplatzes. Sonst haben wir ,,nur noch‘‘ ein bisschen den Platz erkundet.

Am Samstag haben wir haben wir uns Lunchpakete fertig gemacht für den Nachmittag also für das ,,Spiel des Lebens‘‘ in echt natürlich. Als die Zeit lief, mussten wir erstmal in die Stadt, mit Bus und Bahn. Als wir dann endlich in der Stadt waren haben wir mehrere Stunden das ,,Leben‘‘ also das Spiel gespielt. In der ganzen Zeit des Spieles haben wir kleine Steine als Eintritt für die Party am Abend gesammelt. Die Party am Abend hat sehr viel Spaß gemacht.

Am Sonntagmorgen hatten wir erstmal einen Gottesdienst an der großen Bühne am Haupt Platz. Danach haben wir unsere Sachen für den Bezirkstag gepackt. Danach hatten wir noch ca. eine Stunde Zeit um das Chaosspiel zu spielen. Anschließend haben wir ein Spiel mit Schwämmen gespielt (im Wö-Zelt). Im Anschluss wurden wir dann in Gruppen aufgeteilt und sind durch Köln gelaufen und haben wieder mal richtig interessante und lustige Stationen gemacht. Am Ende des Tages hatten wir dann Besuch von der Band namens Cat Ballou.

Am Montag haben wir Rattentaler für Benzin für eine Rakete gesammelt, naja nicht nur das, Justin, Marlon, Lara, Erik und ich haben uns außerdem noch Eis gekauft. Also, unsere kleine Gruppe hatte dann noch ganz viel Spaß im Rheinpark mit Andis Kamera (dessen Akku wir leider leer gemacht haben)!!! Dann sind wir abends wieder zum Zeltplatz zurück gegangen und haben das Rattengeld für das ,,Benzin‘‘ der Rakete ausgegeben. Am Abend gab es dann ein kleines Feuerwerk also die ,,Rakete‘‘. An diesem Abend gab es ein supertolles Essen mit Hamburger, Currywurst und vielem mehr, das war so lecker :)

Am Dienstag haben wir dann den Zeltplatz leer geräumt, alle Zelte abgebaut und sind dann nach Siegburg gefahren.

An diesem Lager fand ich toll das wir mit so vielen Pfadfinderinnen und Pfadfindern so viel Spaß hatten. Ich finde außerdem toll das wir auch mit unseren Leitern sehr viel Spaß hatten. Wir hatten auch viel mit anderen Stämmen zu tun. Ich nehme von diesem Lager mit das man nicht immer Natur braucht um viel Spaß zu haben, sondern auch in der Stadt viel spaß beim Zelten hat.

Sorry an Andi, dass wir deine Kamera leer fotografiert haben.

Und als Highlight war ein Teil unserer Juffistufe auf der Titelseite der Kirchenzeitung.

Bericht Timo (Juffi)



ROTOPIA

Das Thema der Roverstufe beim diesjährigen Jamb de Cologne stand unter dem Motto „Werte“.
Schon bei unserer Ankunft, die, aufgrund der Tatsache, dass das Roverdorf ganz am Ende des Parks lag, für viele erschwerlicher wurde, als angenommen, sollten wir einen Bogen ausfüllen, auf dem wir elf verschiedenen Werten Punktzahlen von eins bis elf zuordnen mussten, nach ihrer von uns eingeschätzten Wichtigkeit. Da wir jedoch nur 66 Punkte verteilen durften, stellte sich das als eine mehr oder weniger große Herausforderung heraus. Rund um diese Werte, die von „Privatsphäre“ und „Eigentum“ über „Gerechtigkeit“, „Mit- und Selbstbestimmung“ und „Respekt“ bis hin zur „Tradition“ führten, drehten sich die gesamten fünf Tage des Pfingstwochenendes (es stellte sich heraus, dass wir die Privatsphäre eigentlich völlig abschaffen könnten;)).

Etwa 500 Rover hatten die Möglichkeit, sich unter einem spielerischen Motto, der Befreiung aus der Unterdrückung der Rattenherrschaft im Staate Yersenia, mit ihrer eigenen Wertevorstellung und der der anderen auseinanderzusetzen und sich auszutauschen.

Es wurden Tagesausflüge zu den Themen Kinderhospiz, Religionsfreiheit, Todesstrafe, der aktuellen Flüchtlingsfrage und vielen weiteren Dingen angeboten, zu denen manch heftige Diskussion noch beim Abendessen weitergeführt wurde. Unsere gesammelten Informationen konnten wir am letzten Tag bei einer Workshoprunde noch mal Revue passieren lassen, in der alle Werte noch einmal aufgegriffen und Raum für weitere Fragen und Diskussionen gegeben wurde. Bei den abendlichen Konzerten von „Cat Ballou“, der Pfadfinderband „Danzer“, anderen musikalischen Auftritten und dem anschließenden Lagerfeuer konnten wir dann alle Tage gemütlich ausklingen lassen.

Insgesamt war das Lager für alle eine schöne Möglichkeit, viele neue Leute kennenzulernen und sich über seine eigene Wertevorstellung und die Umsetzung ihrer in der heutigen Gesellschaft bewusst zu werden. Wir haben alle viele neue Eindrücke mitgenommen, die wir am Ende in dem gemeinsamen Sieg der Revolutionäre und der Durchsetzung des neuen Staates „Rotopia“, in dem alle Werte Platz finden sollen, vollendet haben. Müde und ausgelaugt, aber trotzdem voll mit neuen Ideen und dem ein oder anderen Facebookfreund mehr, sind wir alle wieder glücklich in den Alltag eingestiegen und wollen diese Erfahrung um nichts missen.

Bericht Magdalena (Rover)



Generation GRÜN

Beim Jamb de Cologne 2016 sind wir Freitagnachmittag im Hippie-Dorf der Pfadis angekommen. Unser Erkennungszeichen war ein Stirnband, das auf der einen Seite weiß war und auf der anderen Seite grün. Wenn die Pinguine in der Nähe waren, durfte man nur triste Farben wie schwarz, weiß und grau tragen. Das war eines der Grundgesetze in Yersina. Sobald die Pinguine weg waren, wurden die Stirnbänder auf grün gedreht. Außerdem gab es einen Schlachtruf, bei dem die Mädchen laut grün und die Jungs grau gerufen haben, sodass die Pinguine nicht klar erkennen konnten was gerufen wurde.

Am nächsten Tag waren wir in Gruppen in Köln unterwegs und haben das Spiel des Lebens mit vielen Stationen gespielt. Abends gab es eine riesige, grüne und blumige Party mit einem DJ. Wir konnten uns alkoholfreie Cocktails mischen und uns mit Schwarzlichtschminke anmalen.

Am Sonntag ging es nach dem Gottesdienst mit dem Bezirkstag los. Unter dem Thema Wasser haben wir ein Spiel in Köln gespielt. Am Abend gab es an der Hauptbühne eine große Party mit Cat Ballou, bei der wir Pfadis und Rover viel Stimmung gemacht haben. Am Montagvormittag gab es eine Zukunftswerkstatt, bei der wir uns mit dem Thema Zukunft auseinandersetzen konnten. Nachmittags gab es eine Jobbörse, bei der viele Berufe vorgestellt wurde wie z.B. Notarzt, Zimmermann, Maskenbildner und viel mehr. Abends gab es den Programmabschluss mit der Band „Be prepared“ . Viele schöne Erinnerungen werden uns lange im Gedächtnis bleiben und wir freuen uns schon sehr auf das nächste Jamb de Cologne!

Bericht Marc, Pierre, Paul, Florian und Marius (Pfadis)